Dass die bisherige Saison für Real Betis sowohl Höhe- als auch Tiefpunkte hatte, das ist wohl ein offenes Geheimnis. Nachdem man zu Anfang der Saison zur Überraschung aller vier Spiele in Folge gewann und sich langsam aber sicher an die erste Tabellenspitze schob, wurde man international als absoluter Überraschungsclub der Spielzeit gefeiert. Doch danach war Schluss. Aus den letzten Spielen wurden von 24 möglichen ein magerer Punkt geholt. Im freien Fall ist man bisher auf den 13. Platz abgerutscht, das ehemalige Überraschungsteam der Liga rutscht ins Bodenlose.
Nun hat sich Real Betis Präsident Miguel Guillén eingemischt und den Trainer des Teams, Pepe Mel, stark unter Druck gesetzt. Mel sagte in einem Interview mit Punto Radio, dass er von dem Gespräch mit dem Clubpräsident nicht sonderlich erschüttert, aber auch nicht erfreut gewesen sei. Es würde nicht sein Selbstbild als Trainer des Clubs zerstören und hätte ihm dennoch das Vertrauen der Vereinsführung ihm gegenüber deutlich gemacht. Der Chefcoach stellt dem Club allerdings die Prophezeiung aus, dass Real Betis sich in der nächsten Saison noch in der Primera Division befinden werde. Dabei spiele es keine Rolle, ob er noch Trainer sei oder nicht. Miguel Huillén ist natürlich nicht begeistert von der aktuellen Situation, doch setzt er noch immer auf Trainer Mel.




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