Barca und Real fälschen ärztliche Atteste

6. Februar 2012
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Fans war es schon immer klar: Die beiden großen Vereine der Primera Division, FC Barcelona und Real Madrid, setzen im Kampf gegeneinander nicht nur auf die spielerische Klasse ihrer Kicker, sondern auch auf gefälschte, ärztliche Bulletins. So soll Barca gern Verletzungen angeben, die es in Wirklichkeit gar nicht gebe. Real dagegen verschweigt oftmals das Ausmaß von Krankheiten.

Das spanische Sportblatt „Marca“ schrieb Mitte der Woche, dass der FC Barcelona und Real Madrid beim Kampf gegeneinander auf alle nur erdenklichen Tricks zurückgreifen würden. Besonders im Bereich der Verletzungen und Krankheiten der Spieler seien die beiden Top-Clubs mit allen Wassern gewaschen und würden mithilfe der Mannschaftsärzte immer wieder neue Verletzungen erfinden oder Krankheiten unter den Tisch kehren.

Nach dem Bericht ist der FC Barcelona dafür bekannt, traditionell Verletzungen schlimmer darzustellen, als sie eigentlich sind. Man führt hier die weltweit bekannte „Wunderheilung“ von Stürmer Alexis Sanchez an, der nach offiziellen Angaben Barcas hätte für zehn Tage nicht eingesetzt werden können. Allerdings sah man Sanchez schon drei Tage nach der Ankündigung wieder auf dem Platz. Auch Lionel Messi sei an den Machenschaften beteiligt gewesen. Der FC Barcelona machte kurz vor einem Spiel gegen CA Osasuna klar, dass Top-Stürmer Lionel Messi nicht spielen könne. Der Argentinier habe sich eine Grippe zugezogen. Allerdings kam der Weltfußballer doch zum Einsatz und konnte gleich zwei Tore erzielen. Wie die „Marca“ berichtet, seien auch Carles Puyol und Andres Iniesta von den ärztlichen Übertreibungen betroffen.

Bei Real Madrid allerdings geht der Trend in eine andere Richtung: Schlimme Verletzungen der Spieler verheimlicht man dort oft und stellt Zerrungen nur als kleine Blessuren dar. In Erinnerung ist noch immer das letzte El Clasico. Angel Di Maria wurde für das Spiel zwar berufen, konnte aber in Wirklichkeit aufgrund einer Verletzung nicht eingesetzt werden. Kaká soll laut den „Königlichen“ nur eine Prellung gehabt haben, litt aber in Wahrheit an einem Muskelfaserriss. Keine genauen Auskünfte möchte man wohl auch zu Verletzungen von Pepe, Fabio Coentrao und Sergio Ramos nicht geben.

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